Kundenstory Fozia Hamida Bhatti

Die vielsprachige Strafverteidigerin

Gerichtssäle kennt Fozia Hamida-Bhatti schon seit langem von innen. Die Tübinger Strafverteidigerin spricht fließend fünf Sprachen und beherrscht neben Deutsch und Englisch auch Hindi, Punjabi und Urdu. Als gefragte Gerichtsdolmetscherin erlebte sie Dutzende von Strafverfahren, Arbeitsgerichtsprozessen und Zivilprozessen hautnah mit, ehe sie sich entschloss, selbst die Robe anzulegen. 2011 nahm sie an der Uni Tübingen das Jurastudium auf, 2019 schloss sie mit dem zweiten Staatsexamen ab.

Die Orientierungsphase vieler Berufseinsteiger als angestellte Anwältin in einer kleineren oder größeren Kanzlei war für Fozia Hamida-Bhatti entbehrlich, denn ihr Plan stand fest: Gründung einer eigenen Kanzlei für Strafrecht. Drei erfahrene Strafverteidigerkollegen für die Bürogemeinschaft am Josef-Wochenmark-Weg 1 im Neubaugebiet Alter Güterbahnhof, waren schnell gefunden. Auch über die Wunschmandanten gab es keine Zweifel. „Mein Herz schlägt für die Täter, aber seit kurzem vertrete ich als Nebenklägervertreterin auch die Opferseite, das ist sehr spannend", sagt die Kanzleigründerin.

Was ebenfalls von Anfang an feststand, war, dass ihre Kanzlei komplett digital sein würde. Zwar stehen im Buchregal noch jede Menge juristische Fachbücher, doch das Herzstück der Kanzleitätigkeit ist digital. Alle Akten, das Postfach, die Fristenüberwachung und Zeiterfassung sind digital gespeichert und über das Dashboard der Kanzleisoftware abgebildet. Für Actaport hat sich Fozia Hamida-Bhatti entschieden, weil die Kanzleisoftware ihrer Ansicht nach einfach am besten zu jungen Anwälten passt. „Meine Kollegen können immer noch nicht ganz glauben, dass wirklich alles digital ist, und fragen mich von Zeit zu Zeit, ob noch alles funktioniert", erzählt sie.

„Mit Actaport werden aus zehn schweren Leitz Ordnern handliche Dateien im Macbook“
Fozia Hamida-Bhatti, Fachanwältin für Strafrecht

Mit cloudbasierter Kanzleisoftware flexibel auf Abruf bereit

Der besondere Vorteil ist, dass die Kanzleisoftware Actaport cloudbasiert ist. Damit ist der gesamte Arbeitsplatz örtlich flexibel auf dem Macbook verfügbar – egal, ob sie via Skype mit einem Mandanten in der JVA Stuttgart-Stammheim telefoniert oder ob sie von Spanien aus angefragt wird, einen Mann zu verteidigen, der in Bayern mit fünf Kilo Marihuana festgenommen wurde.

Das Strafrecht kombiniert sie mit dem Ausländerrecht. Pakistanische Mandanten aus Deutschland und dem angrenzenden Ausland schätzen es, mit ihrer Anwältin in ihrer eigenen Muttersprache reden zu können. Vor Gericht benötigt sie dann einen Dolmetscher und Übersetzer. Auch hier kann Fozia Hamida-Bhatti auf bewährten Support zurückgreifen: ihr Ehemann ist beeidigter Dolmetscher für indische und pakistanische Sprachen.


Mit leichtem Gepäck unterwegs

Als junge Anwältin macht sie viele Pflichtverteidigungen, weshalb sie auf Abruf bereitstehen und fast täglich ein oder mehrmals zu Gericht muss. „Mal ist es eine Abschiebesache, mal ist ein Verdächtiger aus der Untersuchungshaft geflüchtet, auf jeden Fall ist es immer spannend und ich lerne viel", sagt Fozia Hamida-Bhatti. Zwischen zwei Terminen arbeitet sie, dank Actaport mit leichtem Gepäck. „So eine komplexe Strafakte hat schon mal 7.000 bis 8.000 Seiten, da bräuchte ich einen Packesel für die ganzen Leitzordner. Mit meiner Kanzleisoftware habe ich alles im Macbook."


Gestochen scharfe Fotos in der Strafakte

Dank dem in Actaport integrierten besonderen elektronischen Anwaltspostfach beA kommen mittlerweile von den meisten Gerichten und Strafverfolgungsbehörden die Akten per E-Mail an. Schlecht erkennbare Kopien von Fotos gehören damit der Vergangenheit an; auch Fotos kommen als Dateien und sind gestochen scharf erkennbar. Dass das nicht immer ganz angenehm ist, erlebte die Strafverteidigerin, als sie kürzlich die Akte einer Mordsache erhielt. „Als ich die Bilder des Opfers auf dem Bildschirm sah, musste ich schon ein bisschen schlucken. Da bin ich dann froh, dass ich erfahrene Kollegen in der Bürogemeinschaft habe und das besprechen kann."

In ihrer Freizeit findet man Fozia Hamida-Bhatti als leidenschaftliche Köchin am Herd, wo sie zusammen mit ihrem Mann geschmeidig zwischen typisch schwäbischen Spätzle, natürlich selbst geschabt und pakistanischen Spezialitäten hin und her wechselt. „Da kann ich am besten abschalten", sagt die Rechtsanwältin. Und wenn abends mal ein Notfallanruf kommt, wechselt sie dank Actaport mal eben in die Akte.

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